Soziale Architektur und Statik

Mit dem Internetbrunnen wird es so langsam ernst und wir müssen eine Organisationsform für unser weiteres Vorgehen finden. Jeder der bisher am Projekt beteiligt ist, sollte sich zunächst einmal überlegen, wo er seine Rolle sieht. Und meine Rolle sehe ich zum einen im Bereich der Außenkommunikation aber ich arbeite auch nach Innen. Aber dafür gibt es noch keine richtige Bezeichnung. Ich beschäftige mich mit der sozialen Auswirkung von Internetbrunnen und da gilt es einen Spagat zu schaffen. Der Internetbrunnen kann nur angenommen werden, wenn wir das Vertrauen der Nutzer, Spender und Helfer haben. Deshalb ist es wichtig, dass wir sehr transparent auftreten und veröffentlichen was mit den Spenden passiert, warum Entscheidungen getroffen werden usw. Ziel ist es ein sozial stabiles Projekt zu schaffen. Und da bin ich auf die passende Bezeichnung für diese Aufgabe gekommen: Sozialstatiker. Der Internetbrunnen ist in meinen Augen so etwas wie moderne Sozial-Architektur. Durch die neuen Kommunikationstechniken haben wir sozusagen neue Baustoffe bekommen und wir haben dadurch die Möglichkeit ganz neue Modelle der Kooperation zu entwickeln, die ohne die neuen Kommunikationswege nicht umsetzbar gewesen wären. Aber das ist nur der eine Teil, denn nachdem wir ein sehr experimentelles Design entworfen haben, geht es darum die Statik zu verbessern.

Mittel dazu sind neben der Transparenz auch die Möglichkeit für jeden einzelnen seine Ideen zu verwirklichen und ab da wirds kompliziert. Wie schafft man es Freiheiten zu geben ohne Chaos zu schaffen? Ich denke da spielt die Satzung des Internetbrunnen e.V. eine wichtige Rolle. Mehr fällt mir zu dem Thema grad auch nicht mehr ein, aber ihr werdet hier wohl in Zukunft öfter von sozialer Statik lesen.

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